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Gruppenanalyse, basierend
auf der Theorie der Psychoanalyse und auf sozialwissenschaftlichen
Ansätzen der Gruppe, wurde begründet durch S. H. Foulkes. Sie wird
verstanden als eigenständige, der Psychoanalyse verwandte Disziplin.
Der Blick richtet sich dabei auf die Entwicklung der Gruppe und die
Entwicklung des Einzelnen in der Gruppe.
Eine weitere, zeitgleich entwickelte bedeutsame Grundlage
gruppenanalytischer Arbeit ist die des Psychoanalytikers W. Bion,
der die Entwicklungsmöglichkeiten der Gruppe unter besonderer
Berücksichtigung und Bearbeitung ihrer Beziehung zum Leiter
beschrieb.
Die beiden Ansätze unterscheiden sich in der unterschiedlichen
Haltung des Leiters zur Gruppe und in einer unterschiedlichen
Gewichtung der in der Gruppe zu beobachtenden
Entwicklungs-Phänomene. Die Weiterbildung des Berliner Instituts für
Gruppenanalyse basiert auf diesen grundlegenden wissenschaftlichen
Ansätzen und nimmt die aktuell diskutierten Weiterentwicklungen der
klinischen Praxis auf.
Das Institut ist Zentrales Weiterbildungsinstitut der Sektion
Analytische Gruppentherapie im DAGG. Die Weiterbildung ist in Inhalt
und Umfang orientiert an den Richtlinien der Sektion sowie an den
ärztlichen Weiterbildungsrichtlinien und den Vorgaben der KBV.
Es werden bereits während der Weiterbildung die Voraussetzungen der
Abrechnungsgenehmigung für analytische und tiefenpsychologisch
fundierte Gruppenpsychotherapie bei der KV erworben sowie mit dem
Gesamtumfang der Weiterbildung die Voraussetzungen zur Aufnahme als
Mitglied in die Sektionen des DAGG.
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